Treibhaus der Gewalt
800 Opfer von Todesschwadronen im südphilippinischen Davao: Die Stadtoberen geben sich ahnungslos und beschwören »law and order«
Artikel vom 27.6.09 in Junge Welt von Rainer Werning
Donnerstag, 2. Juli 2009
Samstag, 27. Juni 2009
Wieder ein politischer Mord auf den Philippinen
Der Arzt Rogelio Peñera wurde am 24. Juni 2009 aus einem Hinterhalt erschossen. Er soll auf einer Hinrichtungsliste des Militärs gestanden haben, weil er Arme behandelt hat. Dafür galt er als Kommunist. Einzelheiten findet man im Philippine Daily Inquirer von 27. Juni.
Wieder Anwältin in den Philippinen erschossen
Am 21. Juni wurde die Anwältin Mary Jane Arada in Cebu erschossen. Sie war beauftragte Leiterin der Philippine Economic Zone Authority (Peza). Vermutlich wurde sie von Sicherheitspersonal des Unternehmens getötet.
Einzelheiten finden Sie im Sunstar vom 22. Juni und im Sunstar vom 26. Juni
Einzelheiten finden Sie im Sunstar vom 22. Juni und im Sunstar vom 26. Juni
Freitag, 17. April 2009
In the Philippines, a Political Bloodbath Persists
Am 3. April 2009 veröffentlichte das linke Internetmagazin Bulatlat ein Video mit dem Titel: "In the Philippines, a Political Bloodbath Persists".
Dort berichtet Marie Hilao Enriquez, die Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation Karapatan, über die immer noch fortgesetzten politischen Morde auf den Philippinen.
Hier das Video:
Dort berichtet Marie Hilao Enriquez, die Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation Karapatan, über die immer noch fortgesetzten politischen Morde auf den Philippinen.
Hier das Video:
EU fischt vor den Philippinen
Am 11. April 2009 wurde im Deutschlandfunk eine Sendung zu Fischerei und Küstenschutz auf den Philippinen von Thomas Kruchem ausgestrahlt:
Europas Meere sind überfischt. Deswegen werden nun die Gewässer vor Entwicklungsländern wie dem Senegal, Mauretanien oder den Philippinen geleert. Damit verschärft die EU-Fischereipolitik den Hunger und die Armut in den ohnehin schon armen Ländern.
Dazu liegt der Text im Deutschlandradio vor.
Europas Meere sind überfischt. Deswegen werden nun die Gewässer vor Entwicklungsländern wie dem Senegal, Mauretanien oder den Philippinen geleert. Damit verschärft die EU-Fischereipolitik den Hunger und die Armut in den ohnehin schon armen Ländern.
Dazu liegt der Text im Deutschlandradio vor.
Polizei von Davao del Sur sieht Untersuchung der Menschenrechtskommission gefasst entgegen
Mitglieder von Regierung und Verwaltung der Provinz Davao del Sur begrüßen laut Philippine Daily Inquirer vom 16. April 2009 die Untersuchung der mehr als 800 Vigilantenmorde in der Provinz durch die Menschenrechtskommission CHR. Sie halten allerdings die Behauptungen von Human Rights Watch, die Morde gingen auf das Konto der sogenannten Davao Death Squads - mit Unterstützung von Mitgliedern der Polizei - für falsch. Eine solche Todesschwadron gäbe es nicht.
Mittwoch, 8. April 2009
Bericht von Human Rights Watch zu Morden in Davao
Human Rights Watch hat einen 103-seitigen Bericht über die Morde durch Todesschwadronen in Davao City veröffentlicht. Darin werden schwere Vorwürfe gegen Bürgermeister Rodrigo Duterte erhoben. Er unterstütze zumindest durch Duldung die Morde der Todesschwadronen an Kriminellen und Straßenkindern. Allein seit Anfang Januar 2009 zählt HRW 33 Morde.
In YouTube gibt es zum Thema einen Videoclip von Marta Ortigas vom arabischen Sender Al Jazeera vom März 2009.
In YouTube gibt es zum Thema einen Videoclip von Marta Ortigas vom arabischen Sender Al Jazeera vom März 2009.
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