Samstag, 9. Oktober 2021

Friedensnobelpreis für die Journalistin Maria Ressa für ihr mutiges Engagement


Die philippinische Regierung geht immer wieder gegen kritische Journalist_innen vor, so auch gegen die Chefredakteurin Maria Ressa von „Rappler“. Das regierungskritische Nachrichtenportal macht mit seiner investigativen Berichterstattung regelmäßig darauf aufmerksam, was der „Krieg gegen Drogen“ der Regierung unter Präsident Duterte wirklich bedeutet: Gegen Maria Ressa und weitere Führungskräfte von „Rappler“ sind derzeit mehrere Prozesse und Ermittlungen anhängig, 2020 wurde Maria Ressa wegen „Verleumdung im Internet“ schuldig gesprochen. Ein Berufungsgericht hat sie im August von diesem Vorwurf freigesprochen, allerdings war dies nur einer von vielen weiteren Anklagen, u. a. wegen angeblichen Steuermissbrauchs und Verstoßes gegen das „Verbot der ausländischen Einflussnahme auf Massenmedien“. Amnesty International fordert, alle weiteren, anhängigen Anklagen gegen Maria Ressa sofort fallen zu lassen.


Ein sehr guter Dokumentarfilm über die Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa und die gefährdete Pressefreiheit auf den Philippinen in der ARD Mediathek.

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